Wonach sehne ich mich – wonach sehnst du dich – wonach sehnen wir uns wirklich?
Nach einem Geschmack, einem Duft, einer Berührung, einem Klang, einem Blick?
Lacan beschreibt das objet petit a als jenes schwer fassbare „Etwas“, das unser Begehren antreibt, das sich auf jemand bzw. den Anderen (a steht für autre) bezieht – ein Funken, den wir in ein Objekt hineinprojizieren, das Gefühl, nach dem wir uns eigentlich sehnen.
Nicht der Teddybär, sondern die Zärtlichkeit. Nicht der Lippenstift, sondern das Versprechen, gesehen zu werden. Nicht das Objekt, sondern sein emotionales Leuchten. Dieser Gedanke fasziniert mich zutiefst.